CHH

Diskus

chh

q diskus > Tele-Medizin > Tele-Pathologie

DISKUS Tele automatisiert den Bildaustausch zwischen dem Bild-Aufnahme-PC und dem Empfangs-PC. Beide PCs sind durch ein Netzwerk verbunden, wobei dieses Netzwerk auch über eine ISDN- oder DSL-Verbindung realisiert sein kann.

Die Bilder werden in "Sessions" aufgenommen. Eine Session ist ein Vorgang, der einem bestimmten Versuch oder Patienten zugeordnet wird. Eine Session erhält einen Namen, der als Verzeichnisname benutzt wird. In dieses Verzeichnis werden die Bilder im Bild-Aufnahme-PC (Sender) und im Empfangs-PC gespeichert.

Mit einer Kamera, die ein Live-Bild in voller Auflösung zeigt, JVC KY-F1030 oder JVC KY-F70/F75, kann der Sender die Bildqualität beurteilen, bevor die Aufnahme erfolgt. Zusätzlich können Messungen, Markierungen und Beschriftungen im Bild angebracht werden.

Bilder, die DISKUS während einer Session aufnimmt, werden lokal gespeichert und automatisch an den Empfangs-PC übertragen. Die Bilder sind nummeriert, damit sie bei telefonischer Diskussion zugeordnet werden können.

Zum Versand werden die Bilder nur so weit JPEG komprimiert, dass keine Details verloren gehen. Im Sende-PC werden das originale BMP-Bild wie auch das versandte JPEG-Bild hinterlegt. Für Diskussions-Zwecke wird automatisch auch im Sender immer das JPEG-Bild gezeigt, damit Sender und Empfänger das Bild in identischer Qualität vor sich haben.

Die Darstellung und Handhabung der Bilder auf dem Sende-PC und Empfangs-PC ist identisch. Durch Einblenden eines Koordinatengitters kann die Diskussion über exakt den gleichen Punkt geführt werden.

Während der Diskussion können weitere Bilder aufgenommen und nachgesendet werden, d.h. eine Session kann wiederaufgenommen und weitergeführt werden.


Tele-Pathologie im Einsatz

Seit Juli 2002 ist DISKUS Tele im Ketteler Krankenhaus in Offenbach als Tele-Pathologie-System im Einsatz. Das Programm DISKUS ermöglicht den Bilddatenaustausch zwischen dem Krankenhaus und der Praxis für Pathologie in Frankfurt.

Im "General Anzeiger" Bonn erschien am 14.02.2003 der Artikel: "Die GWI will ein bundesweites Gesundheitsnetz", in dem die DISKUS Tele-Pathologie Anwendung wie folgt beschrieben ist:

... Ein Vorzeigeobjekt ist das Ketteler Krankenhaus in Offenbach. Nachdem das 250-Betten-Haus alle GWI-Komponenten - wie das stationäre Patientenmanagement, die Finanzbuchhaltung, Materialwirtschaft, Leistungserfassung und OP-Dokumentation - eingeführt hatte, begann es Anfang 2002, sich auch mit externen Partnern zu vernetzen - zur "Zeiteinsparung und Optimierung der medizinischen und administrativen Logistik", so Verwaltungsdirektor Hans-Ulrich Schmidt. Seit einem halben Jahr läuft die Telepathologie über das "medizinische Versorgungsnetz".

Ziel war, die Untersuchungszeit für Gewebeproben während der Operation zu reduzieren. Das Ketteler-Krankenhaus ging eine Kooperation mit einer Praxis für Pathologie in Frankfurt ein. Der dortige Pathologe ist während einer Operation über ein hochsicheres Datennetz mit den Mitarbeitern der Offenbacher Klinik verbunden. Über das Netz gibt er direkte Anweisungen, an welcher Stelle der Schnitt für die mikroskopischen Untersuchungen zu erfolgen hat.

Unter seiner Anweisung wird das entnommene Gewebe präpariert und unter ein Mikroskop gelegt, das ebenfalls mit dem Netz verbunden ist. Darüber kann der Frankfurter Pathologe das Präparat beurteilen und eine Diagnose stellen. Die Zeitersparnis sei enorm, so Edelmann. So könne die Qualität der Behandlung auf Grund der schnell verfügbaren Untersuchungsergebnisse wesentlich verbessert werden. Ähnliche Projekte laufen laut Edelmann auch auf dem Gebiet der Teleradiologie ...

Sie finden den vollständigen Artikel hier und im Archiv des General-Anzeigers unter www.general-anzeiger-bonn.de

 

Impressum
Hilgers Technisches Büro
Hauptstraße 82
D-53639 Königswinter, Germany
Tel. ++49 - (0)2223 - 22 268
Fax ++49 - (0)2223 - 27 594
info@hilgers.com


nach oben